EIS – WASSER – WASSERDAMPF
Die Erdoberfläche besteht zu drei Vierteln aus Wasser!
Das Wasser der Ozeane ist salzig. Süßwasser gibt es im Eis der Antarktis und in Flüssen, Seen, Bächen und dem Grundwasser.
Wasser ist Leben!
Nur durch das Wasser konnten sich Pflanzen und Tiere auf der Erde entwickeln. Trotzdem waren und sind alle Lebensformen auf unserem Planeten auf Wasser angewiesen, um Leben zu können
Diese Erscheinungsformen nennt man Aggregatszustände. Wenn das Wasser seinen Aggegratszustand ändert, dann änder sich nicht das Wasser an sich.
flüssig
In flüssiger Form fließt das Wasser in Flüssen und aus der Wasserleitung. Du kennst es auch als Regen und Tau.
fest
Wasser gefriert, wenn es eine Temperatur von 0°C erreicht. Es wird fest und wir sagen dazu: Es wird Eis.
In fester Form kommt das Wasser in Gletschern in Form von Schnee, Eis, Hagel und Reif vor.
Übrigens: Beim Gefrieren ändert sich das Volumen von Wasser. Das bedeutet, dass die gleiche Menge mehr Platz als vorher braucht. Die Wassermoleküle dehnen sich nämlich aus, wenn sie gefrieren.
gasförmig
Bei Temperaturen von 100°C verdampft das Wasser. Es wird gasförmig und wir sagen dazu, dass es seinen Siedepunkt erreicht hat.
In gasförmiger Form kommt Wasser in Nebel, Dampf und Wolken vor.
Wenn Wasserdampf abkühlt, werden aus dem Wasserdampf wieder größere flüssige Wassertropfen. Das nennt man kondensieren.
WIE EINE QUELLE ENTSTEHT
Wenn du zum Beispiel unter einer Wiese ganz tief in die Erde graben könntest, würdest du verschiedene Schichten entdecken.
Meist sind das Schichten wie:
Erde – Sand – Kies – Ton
Du kannst leicht herausfinden, wie wasserdurchlässig diese Schichten sind! Wenn du vier Plastikbecher hast und in den Boden vorsichtig Löcher stichst, brauchst du nur noch in jeden Becher jeweils ein bisschen von der Erde, dem Sand, dem Kies oder dem Ton füllen.
Anschließend schüttest du in jeden Becher ein halbes Glas Wasser.
Wenn du alles richtig gemacht hast, dann kommt nur aus dem Becher mit Ton kein Wasser heraus.
So ist es auch, wenn eine Quelle entsteht: Wenn Wasser im Boden versickert und sich an der Tonschicht sammelt,
dann kann möglicherweise eine Quelle entstehen.
Ob es in einer Gegend viel oder wenig Grundwasser gibt, hängt davon ab, wie oft es dort regnet, wie viel es dort regnet und wie viele Pflanzen und Bäume dort stehen. Wenn also immer mehr Häuser und Straßen gebaut werden, kann auch weniger Wasser versickern.
Grundwasser ist normalerweise frei von Krankheitserregern und arm an Keimen. Es ist farblos, klar, kühl und geruchlos. Wenn aber zum Beispiel Ackerflächen überdüngt werden, gelangen auch Stoffe wie Nitrate in den Boden. Darunter leidet die Wasserqualität, vor allem wenn dann Menschen auch noch Abfälle vergraben, zu viele Chemikalien verwenden oder Abwasserleitungen undicht sind.
DER WASSERKREISLAUF
Die Sonne ist die Antriebskraft für den Wasserkreislauf. Sie erwärmt die Oberfläche der Erde und auch die oberste Schicht des Wassers. Das Wasser verdunstet. Die kleinen Dampftröpfchen kühlen beim Aufsteigen immer mehr ab. Sie werden wieder zu Tröpfchen und verdichten sich zu Wolken. Wenn die Tropfen dann durch weitere Abkühlung zu schwer werden, fallen sie als Regen auf die Erde hinunter und versickern dort im Boden. Ein Teil des Wassers wird von den Wurzeln der Pflanzen aufgenommen oder gelangt direkt in Bäche und Flüsse.
NIEDERSCHLAGSARTEN
Regen
Viele Wasserteilchen kommen in einer Wolke zusammen. Sie verdichten sich zu winzigen Tröpfchen. Die Tröpfchen werden größer und schwerer, bis sie zur Erde herabfallen.
Nieselregen
Es handelt es sich um eine Form von Niederschlag, der aus kleinen Tropfen mit einem Durchmesser von weniger als einen halben Millimeter besteht.
Hagel
Wassertropfen sind in sehr kalten Luftschichten zu kleinen Körnchen gefroren. Fallen sie in eine wärmere Luftschicht, kondensiert Wasser aus der Luft in ihnen. Starke Winde wirbeln die Körnchen wieder in höhere und kältere Schichten, wodurch das kondensierte Wasser gefriert. Je öfter das passiert, um so größer werden die Körner, die dann zur Erde herabfallen.
Gewitter
Niederschlag mit elektrischen Entladungen (Blitz). Der Blitz führt zu einem Ladungsausgleich. Dabei erwärmt sich die Luft im Blitzkanal schlagartig. Die dadurch erzeugte Druckwelle breitet sich mit Schallgeschwindigkeit aus und ist als Donner hörbar.
Dunst
Wasser auf der Erde verdunstet. Die Wasserteilchen können in der Luft nicht höher steigen. Sie verdichten sich in der Luft über dem Erdboden.
Nebel
Die Luft ist über Nacht abgekühlt. Die Wasserteilchen in der Luft verdichten sich. Sie setzen sich als Tröpfchen auf Gräsern und Blättern ab.
Reif
Wassertröpfchen liegen auf Gräsern und Blättern. Nachts und morgens ist es sehr kalt. Die Wassertröpfchen gefrieren zu Eiskristallen.
Schnee
Eine Wolke gelangt in sehr kalte Luftschichten. Die Wasserteilchen gefrieren zu Eiskristallen. Sind auch die unteren Luftschichten kalt, fallen die Kristalle herab.
Schauer
Kurze Niederschläge, meist mit viel Wasser.
WASSER MUSS GESCHÜTZT WERDEN
Auch du kannst Wasser schützen! Hier sind einige Beispiele:
Wirf keine Abfälle in die Kanalisation.
Gehe sparsam mit Wasser um.
Verwende keine Waschmittel mit Phosphaten.
Verwende nur so viel Putzmittel und Reinigungsmittel wie nötig.
Gehe sparsam mit Badezusätzen um.
Gib Chemikalien bei Sammelstellen ab und wirf sie nicht in die Kanalisation.
Wirf keine alten Medikamente in die Toilette.
Verwende nur Haushaltsgeräte, die wenig Wasser verbrauchen.
Bewässere den Garten mit Regenwasser statt mit Trinkwasser.
Gehe sparsam mit Düngemitteln um.
Verwende im Winter kein Streusalz.
Schütte kein gebrauchtes Öl ins Abwasser. 1 Liter Öl kann 1 Million Liter Wasser ungenießbar machen!